Tipps zur Wahl des CFD Broker Demokontos

Bei der Recherche nach einem kostenlosen CFD Demokonto können Sie die nachfolgend genannten Tipps beachten, wenn Sie CFD Demokonten testen. Kostenfrei ist das Demokonto praktisch bei jedem Anbieter, doch selbst wenn das CFD Demokonto unbegrenzt zur Verfügung steht, muss es nicht die erste Wahl sein. Beachten Sie daher folgende Hinweise:

  • Qualität der Handelsplattform: Die Broker stellen ihre Handelsplattform auf ihren Webseiten auch vollkommen ohne Anmeldung vor. Darum geht es auch bei der Einrichtung des CFD Demokontos. Mit diesem sollen die Funktionen getestet werden. Wem die Plattform von vornherein nicht gefällt, weil sie beispielsweise unübersichtlich erscheint, der braucht bei diesem Broker auch kein Demokonto einzurichten. Die Funktionen sollten zudem auf dem Demokonto möglichst umfassend bis vollständig nutzbar sein. Das betrifft auch die Assets (siehe oben).
  • Zeitbegrenzung: Es gibt Broker, die ihr CFD Broker Demokonto zeitlich unbegrenzt zur Verfügung stellen, doch das sind eher Ausnahmen. In manchen Fällen ist das Konto nur äußerst kurz nutzbar, beispielsweise 24 Stunden. Manchmal sind es auch zwei bis vier Wochen, manchmal sogar mehrere Monate. Wenn ein Broker hervorragende Konditionen und eine erstklassige Handelsplattform bietet, kann diese Art von Zeitbegrenzung akzeptiert werden.
  • News und Analysen: Stehen dem Nutzer eines Demokontos auch News und Marktanalysen zur Verfügung? Das ist ein äußerst interessanter Fakt. Das Ziel des CFD Demokontos ist es immerhin, dass der Trader real handeln kann. In der Praxis mit Echtgeld stünden ihm dazu bei den meisten Brokern Analysen und aktuelle News zur Verfügung. Wenn das mit einem CFD Demokonto nicht der Fall ist, weicht der virtuelle Handel von den Live-Bedingungen viel zu sehr ab.
  • Guthaben auf dem Demokonto: Demokonten werden von den Brokern mit virtuellen Guthaben ausgestattet. Diese weichen voneinander sehr erheblich ab. Bei einigen Brokern sind es nur einige Hundert bis rund 2.000 Euro, bei anderen 20.000, 50.000 oder gar mehrere Hunderttausend Euro. Was ist brauchbar? Nun, eine fünfstellige Summe ist immer zu empfehlen, denn der Trader benötigt ein wenig virtuelles Spielkapital, das er nötigenfalls auch verlieren kann. Doch zu hohe Summen – mit denen freilich jedermann nach seinen Vorstellungen umgehen kann – erzeugen auch das irrationale Gefühl, Geld stünde beim Trading grenzenlos zur Verfügung. Das ist in der Praxis natürlich nicht der Fall. Trader sollten sich bei sehr hohen virtuellen Guthaben eine kluge Beschränkung auferlegen und zunächst nur so viel Spielgeld einsetzen, wie sie mit echtem Geld tatsächlich erübrigen könnten. Wenn dieses Spielgeld wirklich verloren wurde, heißt es, eine virtuelle Tradingpause einzulegen: Die Strategie geht bislang offensichtlich nicht auf und muss neu überdacht werden. Dennoch ist festzuhalten: Ein zu geringes Guthaben auf dem Demokonto ist nutzlos und kann sehr demotivieren.
  • Demokonto ohne Echtgeldeinzahlung: Bei manchen Brokern muss ein Live-Konto eröffnet und sogar kapitalisiert werden, bevor der Trader ein Demokonto führen kann. Das gilt für die Trader als eher suboptimale Lösung.
  • Kursversorgung: Diese muss wie oben beschrieben auf dem Demokonto stimmen. Leider ist das manchmal erst nach der Einrichtung des CFD Demokontos festzustellen. Sollten sich dann Zweifel einstellen, ist zu einem neuen CFD Broker Demokonto zu raten. Es gibt aber Broker, die den Vergleich von Demokonto– und Livekursen ermöglichen. Das ist in jedem Fall zu begrüßen.